Hand

Sie leiden an einer Sehnenscheidenentzündung, Schmerzen im Daumensattelgelenk oder den Fingergelenken, an Überlastungsschäden im Handgelenk oder Ganglien, also dem sogenannten Überbein?

Selbstverständlich erfordert eine Sehnenscheidenentzündung keine Operation. Doch auch bei einem Überbein raten wir zu einer konservativen Behandlung, um den klinischen Eingriff – wann immer sich eine sinnvolle Alternative bietet – zu vermeiden.

Mittels der praxiseigenen digitalen Röntgendiagnostik und Ultraschall machen wir uns ein Bild vom Zustand der Hand. Sofern ein schwerwiegenderer Schaden vorliegt, vereinbaren wir für unsere Patienten auf Wunsch gerne einen kurzfristigen MRT-Termin. Und dies ganz unabhängig davon, ob Sie gesetzlich oder privat krankenversichert sind.

Nach Klärung des Befundes beginnen wir mit der Behandlung. Im Falle einer Sehnenscheidenentzündung kombinieren wir eine Bandage und eventuell Salbenverbände mit einer Ruhigstellung der Hand, um weitere Belastung zu vermeiden.

Wir setzen auf unsere bewährte ganzheitliche Therapie, indem wir mit der Injektion von Kortison beginnen, um die Entzündung zu bekämpfen. Über einen mehrwöchigen Zeitraum kombinieren wir dann Plasmainjektionen mit Anwendung der Stoßwelle.

Manche Patienten haben zu Beginn der Behandlung noch Bedenken, ob die Injektionen nicht schmerzhaft sind. Es trifft natürlich zu, dass besonders die Hand von vielen Nervenfasern durchzogen ist und damit empfindlicher ist als zum Beispiel Schulter oder Rücken. Gleichzeitig aber spüren die Patienten bereits nach der zweiten oder dritten Sitzung eine deutliche Besserung ihres Zustandes, sodass die Bedenken schnell ausgeräumt werden und die manchmal lästige, aber eben auch sehr effektive Injektion dafür gerne hingenommen wird.

Die Injektionen sind deshalb so wirksam, weil wir die Spritze ultraschallgesteuert exakt dort positionieren können, wo das Serum die maximale Heilwirkung entfalten kann. Sobald die orthopädische Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist, kann der Patient – je nach Befund und Ursache – durch eigene Übungen, die ich dem jeweiligen Krankheitsbild zur Folge demonstriere, aktiv unterstützend dazu beitragen, den Behandlungserfolg langfristig zu erhalten. Hierzu steht das Physiotherapeutenteam unserer Praxis bereit, das auf Wunsch in die individuelle (Anschluss-)Behandlung nahtlos eingebunden werden kann.