Knie

Bei Beschwerden mit dem Knie unterscheiden wir akute Verletzungen von Verschleißerscheinungen. Akute Verletzungen am Knie treten häufig auf. Überwiegend handelt es sich dabei um Bänder- und Meniskusverletzungen. Ursache sind sowohl berufliche als auch sportliche Überlastungen, zu hohes Körpergewicht, Probleme in der Statik der Beine durch O- und X-Beine und selbstverständlich das Alter des Patienten, sofern Verschleiß die Ursache der Beschwerden ist.

Wir klären Ihren Befund durch ein ausführliches Anamnesegespräch, eine eingehende Untersuchung und durch unsere praxiseigene digitale Röntgendiagnostik. Unsere digitale Röntgendiagnostik ist auf dem technisch neuesten Stand, und damit ist die Strahlenbelastung nur sehr gering. Sofern erforderlich vereinbaren wir für unsere Patienten gerne einen kurzfristigen MRT-Termin. Und dies ganz unabhängig davon, ob Sie gesetzlich oder privat krankenversichert sind. Hierzu verfüge ich über exzellente Kontakte mit hervorragender Bildqualität.

Oft ist die Ursache der Kniebeschwerden eine Kombination aus Verschleißerscheinungen und einer Meniskusverletzung. Manchmal genügt nur eine ungünstige Bewegung als Auslöser. Oder aber Sie stehen am Morgen auf, stellen einen stechenden Schmerz fest und können nicht mehr laufen.

Viele Orthopäden würden dann zur Operation raten. Wir haben in unserer Praxis bislang noch keinen Meniskus-Patienten zu einer OP überweisen müssen, denn unsere konservative und ganzheitliche Therapie ist effektiv und vermeidet die Nachteile eines klinischen Eingriffs. Denn ähnlich wie bei einer Bandscheibenoperation, bei der die Bandscheibe teilentfernt wird, werden bei der OP Teile des Meniskus entfernt, was in der Konsequenz zu einer erhöhten Belastung und damit schließlich die Arthrose fördert, da ein erheblicher Teil des natürlichen Gelenkpuffers fehlt.

Im Rahmen unserer konservativen, ganzheitlichen Therapie verwenden wir einmalig die Injektion von Kortison, um die Entzündung zu reduzieren. Sofern der Patient darauf positiv anspricht, die Entzündung also zurückgeht, hat eine konservative Behandlung gute Erfolgsaussichten. Wäre dagegen der Schaden schon so groß und der Riss schon so weit fortgeschritten, dass die Kortisoninjektion keine anhaltende Wirkung zeigt, dann würde die konservative Therapie keinen Sinn machen. Diese Vorgehensweise optimiert den Behandlungserfolg des Patienten.

Um dies zu prüfen, bestellen wir den Patienten eine Woche nach Injektion der Kortisonspritze ein und besprechen mit ihm das aktuelle Befinden. In nahezu jedem Fall hat sich die Entzündung zurückgebildet, der Patient empfindet deutlich weniger Schmerzen und die Therapie kann beginnen.

In einer mehrwöchigen Therapie mit zwei Sitzungen pro Woche kombinieren wir die Injektionen von Blutplasma mit Anwendung der Stoßwelle, Akupunktur und Kinesiotapes. Im Anschluss daran erfolgt die Verabreichung verschiedener Hyaluronsäuren mit aufeinander aufbauender Konzentration und Molekulargewicht. Nach Abschluss der orthopädischen Behandlung kann der Patient – je nach Befund und Ursache – durch eigene Übungen aktiv unterstützend dazu beitragen, den Behandlungserfolg langfristig zu erhalten. Hierzu steht das Physiotherapeutenteam unserer Praxis bereit, das auf Wunsch in die individuelle (Anschluss-)Behandlung nahtlos eingebunden werden kann.