Schulter

Beschwerden im Schulterbereich sind sehr häufig und können unterschiedliche Ursachen haben. Patienten jeden Alters können betroffen sein, unabhängig davon ob sie Leistungssportler sind oder überwiegend am Schreibtisch sitzen. Doch gleich ob Schulterengpasssyndrom, Kalkschulter, Arthrose, Sehnenreizung, Sehnenteilrupturen, Subluxationen oder eine harmlose Schleimbeutelentzündung vorliegt: Meist lassen die Symptome sich gut behandeln und im Rahmen weniger Sitzungen schnell in den Griff bekommen. Wir klären Ihren Befund durch ein ausführliches Anamnesegespräch, eine eingehende Untersuchung und durch unsere praxiseigene digitale Röntgendiagnostik.

Das Röntgenbild gibt uns Aufschluss über eventuelle Kalkablagerungen, die anatomische Stellung und möglichen Verschleiß. Unsere digitale Röntgendiagnostik ist auf dem technisch neuesten Stand und damit ist die Strahlenbelastung nur sehr gering.

Sofern ein MRT-Befund notwendig sein sollte, können wir diesen Termin meist sehr kurzfristig über exzellente Kontakte vermitteln, gleich ob unsere Patienten gesetzlich oder privat versichert sind.

Wir prüfen die Beweglichkeit der Schulter und untersuchen auf Instabilitäten sowie Engpässe oder andere Pathologien bzw. Ursachen. Liegt eine Reizung der Sehnen vor, eine Schleimbeutelentzündung, anatomische Normvariante oder sind Muskeln der Rotatorenmanschette betroffen?

Darauf erfolgt die Untersuchung per Ultraschall, die uns ergänzend zum Röntgenbild Aufschluss über die Weichteilstrukturen hinsichtlich der Funktion von Muskeln und Sehnen gibt.

Bei der Therapie setzen wir vornehmlich auf die Behandlung mit der Stoßwelle unterstützt durch Injektionen. Wenn Knochen auf Knochen reiben oder auch eine Sehne daran beteiligt ist, entstehen Entzündungsreaktionen. Wir beginnen deshalb mit der „einmaligen“ Injektion von Kortison, um die Entzündung und damit die akute Ursache des Schmerzes zu lindern. Gleichzeitig dient diese Injektion zur diagnostischen Intervention, da sich hieraus ggfs. eine andere Ursache der Beschwerden ergibt, aus der sich dann ein bestimmtes Hierarchieprinzip bzw. ein Ausschlussverfahren ergibt.

In den meisten Fällen genügt bereits diese „einmalige“ Kortison-Injektion, um nach wenigen Tagen das Schmerzempfinden erfahrungsgemäß um etwa die Hälfte zu reduzieren.

Ist dies erreicht, schließt sich eine mehrwöchige Behandlung mit der Injektion von Blutplasma und/oder Hyaluronsäure, sowie der Anwendung der Stoßwelle, Akupunktur und Kinesiotapes sowie eine bestimmte Beübungsbehandlung an. Da die Injektionen stets ultraschallgesteuert erfolgen und damit exakt platziert werden, ist eine besonders hohe Wirksamkeit gegeben. Auch Patienten, die gegenüber einer Spritzentherapie zuvor Bedenken hatten, erfahren die Therapie als nicht unangenehm und verfolgen oftmals bereits nach wenigen Sitzungen die Einbringung des Serums auf dem Ultraschallmonitor mit eigenen Augen.

Ist die orthopädische Behandlung erfolgreich abgeschlossen, kann der Patient oftmals durch eigene Übungen aktiv unterstützend dazu beitragen, den Behandlungserfolg langfristig zu erhalten. Hierzu gebe ich bestimmte Anleitungen anhand der Möglichkeiten, die mir in meiner Praxis und auch jedem Patienten Zuhause zur Verfügung stehen. Meist werden keine Zusatzgeräte und/oder eine bestimmte Ausstattung benötigt. Zusätzlich steht das Physiotherapeutenteam unserer Praxis zur Verfügung, das auf Wunsch in die individuelle (Anschluss-)Behandlung nahtlos eingebunden werden kann.